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Das Projekt

Das übergeordnete Ziel des Projektes ist der Abbau von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in unserer Gesellschaft. 

Hierfür wollen wir junge Menschen mit unterschiedlichen Biografien zusammenbringen und sie durch verschiedene Bildungsangebote dazu befähigen, diese spezifischen Formen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit zu erkennen und sich dagegen einzusetzen.  

Desweiteren möchten wir jungen Menschen die Möglichkeit geben, eigene Projekte zu entwickeln, um Vorurteilen entgegenzuwirken und um sich für ein inklusives Miteinander zu engagieren. 

Unser Angebot richtet sich vor allem an junge Erwachsene mit eigener Antisemitimus- und Rassismuserfahrung, steht aber allen Interessierten offen.

Darüber hinaus bieten wir Schulungen zu den Themen Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus für Haupt- und Ehrenamtliche in der Jugend- und in der Geflüchtetenarbeit an. Diese wollen wir durch Bildungsangebote darin bestärken, sich mit den Themen auseinanderzusetzen und sie auch im Rahmen ihrer Tätigkeit zu bearbeiten. 

Wir glauben, dass wir durch Begegnung und Bildung, Teilhabe und Partizipation gemeinsam eine nachhaltige, positive Veränderung in unserer Gesellschaft bewirken können. Dabei ist es uns wichtig, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem sowohl Gemeinsamkeiten als auch unterschiedlichen Perspektiven zum Ausdruck kommen können.

Team:

Anat Ivgi wurde in Jerusalem geboren und ist dort aufgewachsen. Seit 2013 lebt und arbeitet sie in Deutschland. Sie studierte Grafik Design in Israel und Kunst in Stuttgart. Sie war für die pluralistische arabisch-jüdisch Jugendkultur in der Stadt Jerusalem aktiv. Ihre künstlerischen Arbeiten sind seit der großen Flüchtlingsmigration in Deutschland im Jahr 2015 politisch geworden, in dieser Zeit hat auch ihre Arbeit im Bereich der Humanitären Hilfe im Rahmen eines Empowerment-Projektes für Geflüchtete in Stuttgart begonnen. Seit 2020 arbeitet sie im Projekt “Schalom und Salam” und ist dort auch in der Leitung tätig.

Veronica Sartore ist Deutsch-Italienerin, in Padua (Italien) geboren und aufgewachsen. Sie hat Philosophie und Jüdische Studien studiert. Nach einem Praktikum im Friedensdorf Wahat al-Salam/Neve Shalom in Israel in 2010 zog sie nach Barcelona, wo sie sich viele Jahre im UNESCO Verein für den interreligiösen Dialog (Audir) und bei der jüdischen Kulturplattform Mozaika engagierte und verschiedene interreligiöse Initiativen mitgründete und koordinierte, u.a. “Die Nacht der Religionen” und das jüdisch-muslimische Projekt “Salam Shalom Barcelona”. Sie lebt seit 2020 in Stuttgart und ist seit März 2021 Mitarbeiterin im Schalom und Salam-Team.

Ahmad Al Saadi hat eine Vision von einer inklusiveren und friedlicheren Gesellschaft, in der Vorurteile und Feindseligkeit zwischen verschiedenen Gruppen nicht mehr vorkommen. Er glaubt, dass Muslime und Juden in der deutschen Gesellschaft gemeinsam für Frieden und Vielfalt sorgen können, statt als Feinde dargestellt zu werden.

Als Flüchtling aus Palästina hat Ahmad selbst die Herausforderungen und Schwierigkeiten erlebt, die damit einhergehen, in einem fremden Land eine neue Heimat zu finden. Er hat sich daher in der Flüchtlingshilfe engagiert und sich für die Unterstützung von Flüchtlingen eingesetzt, indem er als Betreuer und Einrichtungsleiter gearbeitet hat.

Ahmad ist der Meinung, dass Integration und Respekt für die Vielfalt der Kulturen und Glaubensrichtungen wichtig sind, um eine friedliche und harmonische Gesellschaft zu schaffen. Er möchte daher seine Erfahrungen und sein Engagement nutzen, um diese Vision in die Tat umzusetzen und dazu beitragen, dass Menschen verschiedener Herkunft und Glaubens zusammenleben können, ohne Vorurteile oder Diskriminierung.

Beirat:
Unser Projekt „Schalom und Salam“ wird begleitet durch einen Beirat, dem Fachleute aus verwandten Arbeitsfeldern angehören. Der Beirat berät das Projektteam bei der Umsetzung der Aktivitäten, sowie bei der Auswertung der Ergebnisse und weiteren Planung.

Dem Beirat gehören Vertreter_innen folgender Institutionen und Initiativen an:
Meldestelle #Antisemitismus
Fachbereich Vielfalt und Inklusion Landesjugendring BaWü e.V.
Pyramidea e.V
Rotes Kreuz- Flüchtling Unterkunft Leitung
Staatsministerium Baden-Württemberg
Fachbereich Demokratiebildung, Stadtjugendring Stuttgart e.V.
Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg , Stuttgart
Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart- Fachbereich Muslime in Deutschland